Reise, Reise
Marta, die Erstellerin des Blogs „Leben mit MSA“, berichtet von ihren Erfahrungen und Erlebnissen als MSA-Betroffene und davon, den Blog nun abgeben zu müssen:
Der ursprüngliche Anliegen dieser Blog war, zu zeigen, dass das Leben mit MSA doch noch vieles bietet und lebenswert ist. Inzwischen tue ich mit diesen Vorhaben schwer. Seit den Anfang ist jetzt viel Zeit vergangen, mir geht es viel schlechter und ich bin weniger motiviert. Am Anfang dachte ich, mit Sport und Übungen halte ich die Krankheit im Griff. Nun, aktiv sein hilft schon, aber es ist trotzdem, ein Schritt vorwärts und zwei rückwärts. Man baut trotzdem ab, egal was man macht. Vielleicht etwas langsamer. Man muss also für das bisschen Leben, die übrig bleibt, verdammt viel machen. Und das zermürbt, irgendwann hat man keine Lust. Und der Grund ist also, ich will nicht demotivieren. […] (Zum vollständigen Artikel)
Aber es ist etwas gutes passiert! Ich war zuhause, also im Bayern, am Ammersee, wo mein Sitzbank steht. Silvia hat mir die Reise organisiert, mit dem „Herzenswunsch-Krankenwagen“ der Malteser und die Wetzlarer haben mich gefahren. Die waren ganz lieb und hilfsbereit.
Vielen-vielen Dank Silvia und den Maltesern. Und allen von der Community die da waren. Danke an Professor Levin, Herr Bernhard von YAMSA e.V. und Kristina, die das alles journalistisch aufbereitet und in die Medien bringt. Der Ziel, Aufklärungsarbeit zu leisten und die Krankheit bekannter zu machen, ist somit erfüllt. Und Dank meinen Freundinnen natürlich!
Marta
Erinnerungen und Erlebnisse
Es war ganz viel los, ich bin kaum dazu gekommen sentimental zu werden. Natürlich war es nicht einfach, an den Orten zu sein, die mit ganz viel Erinnerung verbunden sind.
Primäre Grund des Besuchs war eigentlich, meine Sitzbank zu besuchen. Ich habe Anfang des Jahres diesen Sitzbank der Gemeinde gestiftet. Der Ursprungsgedanke war, nachdem ich mein Seebestattung organisiert habe, statt Grabstein ein Ort zu schaffen, die bleibt, an einem Ort ist, wo ich gerne war. Wo meine Freunde vorbeikommen können, wenn sie das Bedürfnis haben. Diesen Bank aufstellen lassen, war ein wichtiger Punkt an meinem Bucket List. Und so steht meine Bank seit Anfang des Jahres an dem Ammersee, und ich habe nicht gedacht, das ich es schaffe, sie mal sie zu sehen, bis dann Silvia kam und es kam doch alles anders.





