WENDELSHEIM, Deutschland, 4. September 2019

MODAG hat heute die Ernennung von Dr. Johannes Levin zum Chief Medical Officer (CMO) bekannt gegeben. Dr. Levin verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Bewegungsstörungen, insbesondere der atypischen Parkinson-Erkrankungen wie Multiple System Atrophie (MSA) sowie über einen detaillierten wissenschaftlichen Hintergrund im Bereich der Proteinaggregation.

Er leitete unter anderem eine große klinische MSA-Studie in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Armin Giese, CSO von MODAG, die vor kurzem in The Lancet Neurology veröffentlicht wurde. Bei MODAG wird Dr. Levin dafür verantwortlich sein, den Lead-Kandidaten des Unternehmens, anle138b, in die Klinik zu bringen. Er wird direkt mit Dr. Torsten Matthias, CEO von MODAG, zusammenarbeiten.

„Als Experte für MSA und Proteinaggregation ist Dr. Levin eine wertvolle Ergänzung für das MODAG-Team“, kommentiert Dr. Torsten Matthias, CEO von MODAG. „Mit Dr. Levin als CMO sind wir in einer exzellenten Position, um die anstehenden klinischen Studien unter der Führung eines angesehenen und erfahrenen Spezialisten für Bewegungsstörungen durchzuführen. Wir glauben, dass sein Einstieg in unser Unternehmen das Potenzial von MODAG im Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen unterstreicht“.

Dr. Johannes Levin, CMO von MODAG, kommentierte seine Ernennung: „MODAG ist ein spannendes Unternehmen mit einer innovativen Wirkstoff-Pipeline, welche das Potential hat, die Therapie für neurodegenerative Erkrankungen zu verbessern. In meiner Arbeit mit MSA- und Parkinson-Patienten konnte ich den dringenden Bedarf an krankheitsmodifizierenden
Wirkstoffen erleben. Ich glaube, dass wir mit MODAG die Möglichkeit haben uns dieser
Herausforderung zu stellen“.

Dr. Levin ist Gruppenleiter für den Bereich neurodegenerative Erkrankungen an der Klinik für Neurologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Er verfügt über eine Reihe an Erfolge in der Koordination und Leitung von akademisch-klinischen Studien sowie über Erfahrungen in der Leitung von Industrie-geförderten klinischen Studien. Dr. Levin ist Principal Investigator zahlreicher klinischer Studien, darunter befinden sich die größte interventionelle MSA-Studie

in Deutschland und internationale Kohortenstudien wie das Dominantly Inherited Alzheimer’s Network (DIAN) und die Genetic Frontotemporal Dementia Initiative (GENFI).
Dr. Levins Arbeit hat wesentlich zur Klärung des klinischen Verlaufs, relevanter Umweltfaktoren und Möglichkeiten der symptomatischen Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen beigetragen.
Er promovierte an der medizinischen Fakultät der LMU München und ist Facharzt für Neurologie (Landesärztekammer Bayern). Dr. Levin hat über 100 wissenschaftliche Publikationen in führenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.

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Über MODAG:

MODAG, ein deutsches Biotech-Unternehmen in Privatbesitz, hat es sich zum Ziel gesetzt, einen neuartigen Ansatz für die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen zu entwickeln, indem es gezielte niedermolekulare Therapeutika mit neuartigen diagnostischen Verfahren kombiniert.

Unser primäres Ziel ist es, den klinischen Proof-of-Concept mit unserer Leitsubstanz anle138b (Emrusolmin) zu belegen, indem wir das Fortschreiten des Krankheitsprozesses der Multisystematrophie (MSA) verhindern und somit eine erste krankheitsmodifizierende Therapie für Synucleinopathien zu entwickeln. Dieser Erfolg wird es uns ermöglichen, unsere Technologie auf ähnliche Krankheiten mit pathologischer Proteinaggregation, insbesondere die Parkinson-Krankheit und perspektivisch auch Alzheimer und Tauopathien wie PSP, anzuwenden. Ziel ist es, krankheitstypische intrazelluläre Oligomere aufzulösen und damit ihre toxischen Effekte zu reduzieren. MODAG wurde auf der Grundlage von Erfindungen von Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen gegründet und durch Forschungsmittel führender Patientenorganisationen wie der Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research, den Cure Parkinson’s Trust und Parkinson’s UK unterstützt.