Die Geburtsstunde einer Vision
Im Herzen des Hochtechnologieparks Wendelsheim begann 2013 unsere Reise, die heute die Grenzen der neurodegenerativen Forschung verschiebt. Hier, wo Technologie und wissenschaftliche Neugier aufeinandertreffen, nahm die Idee, Patienten mit bisher unheilbaren neurologischen Erkrankungen neue Hoffnung zu geben, Form an. Die Entwicklung von bahnbrechenden Therapien für Krankheiten wie Multiple Systematrophie (MSA) und Parkinson ist unser Ziel. Mit unserer Arbeit streben wir nicht nur danach, neue Wege in der Forschung zu beschreiten, sondern vor allem das Leben von Tausenden von Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen entscheidend zu verbessern und zum Positiven zu verändern.
Pioniere der Neurologie-Forschung
Mit dieser Mission wurde MODAG gegründet – ein Team visionärer Wissenschaftler und Unternehmer aus ganz Deutschland brachte dafür ihre umfangreiche Expertise in der Neurobiologie und Unternehmensführung ein. Zu den Gründern gehören Prof. Dr. Armin Giese, ehemaliger kommissarischer Leiter des Zentrums für Neuropathologie und Prionenforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Griesinger, Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen, Dr. Torsten Matthias, der heute als CEO fungiert, sowie Dr. Marcus Kostka. Die Bayerische Patentallianz GmbH (BayPAT) unterstützte als institutioneller Partner. Gemeinsam verfolgen wir das konkrete Ziel, effektive Behandlungen für bisher unheilbare neurodegenerative Erkrankungen zu entwickeln, indem wir gezielte niedermolekulare Therapeutika mit neuartigen diagnostischen Verfahren kombinieren.
Unser Antrieb? Die dringende Notwendigkeit, effektive Behandlungen für bisher unheilbare neurodegenerative Erkrankungen zu finden..
Emrusolmin (anle138b): Ein Durchbruch in der Behandlung
Ein Schlüsselmoment in unserer Forschung war die Entwicklung von Emrusolmin (auch bekannt als anle138b), einem vielversprechenden Wirkstoffkandidaten zur Behandlung von MSA. Dieser Durchbruch basiert auf einer innovativen Screening-Plattform, die die Einzelteilchen-Fluoreszenz-Technologie (SIFT) nutzt. Die Entdeckung von Emrusolmin und mehr als 250 Analoga markierte den Beginn einer neuen Ära in der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen.
Fortschritte in der klinischen Entwicklung
Die vielversprechenden Ergebnisse aus der präklinischen Forschung haben Emrusolmin bereits in die klinische Erprobung geführt. Nach erfolgreichem Abschluss der Phase-1-Studie, die die Sicherheit und Verträglichkeit des Wirkstoffs bestätigte, befindet sich Emrusolmin nun in der entscheidenden Phase-2 der klinischen Prüfung. Diese Phase zielt darauf ab, die Wirksamkeit bei Patienten mit MSA zu untersuchen. Die bisherigen Fortschritte unterstreichen das Potenzial von Emrusolmin, eine neue Ära in der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen einzuläuten.
Globale Partnerschaften für globale Lösungen
Unter der Führung unseres CEOs Dr. Matthias haben wir wichtige Partnerschaften geschlossen, darunter die 2021 eingegangene Zusammenarbeit mit Teva Pharmaceutical Industries. Diese Kooperation eröffnet neue Möglichkeiten für die globale Entwicklung und Vermarktung von Emrusolmin und verwandten Verbindungen.
Einzigartiger Forschungsansatz und Anerkennung durch führende Organisationen
Unser innovativer Ansatz, der Früherkennung mit gezielten krankheitsmodifizierenden Therapien verbindet, hat weltweit Aufmerksamkeit in der Forschungsgemeinschaft erregt. Kooperationen mit führenden US-amerikanischen und europäischen Forschungseinrichtungen unterstreichen die internationale Relevanz unserer Arbeit.
Die Anerkennung durch renommierte Organisationen wie die Michael J. Fox Foundation, den Cure Parkinson’s Trust und Parkinson’s UK in Form von Forschungsförderungen unterstreicht die Bedeutung unserer Arbeit für Patienten weltweit.
Die Zukunft der Neurologie-Forschung
Unser Weg von einem lokalen Start-up in Rheinhessen zu einem global anerkannten Akteur in der neurodegenerativen Forschung zeigt, wie wissenschaftliche Innovation und unternehmerischer Geist zusammenwirken können, um echte Fortschritte in der Medizin zu erzielen. Wir bleiben trotz unserer neu errungenen Rolle als Vorreiter in der Forschung unserem ursprünglichen Ziel treu: Hoffnung für Patienten zu schaffen, die bisher keine wirksamen Behandlungsmöglichkeiten hatten.
Die Zukunft der Neurologie-Forschung ist vielversprechend und MODAG ist bereit, seinen Beitrag zu leisten – von Wendelsheim aus in die ganze Welt.
Die Entdeckung von Emrusolmin (anle138b) und mehr als 250 Analoga markiert den Beginn einer neuen Ära in der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen.


